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QSC reduzieren


27.08.2002
AC Research

Die Analysten von AC Research empfehlen derzeit, die Aktien des am Neuen Markt notierten alternativen DSL-Anbieters QSC AG (WKN 513700) zu reduzieren.

Die Unternehmensleitung habe am heutigen Morgen Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal und erste Halbjahr 2002 veröffentlicht.

Demnach habe die Gesellschaft im abgelaufenen zweiten Quartal 2002 die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 69% auf 12 Millionen Euro steigern können. Gleichzeitig habe sich der EBITDA-Verlust von 23,6 Millionen Euro im zweiten Quartal 2001 auf nunmehr 14,9 Millionen Euro reduziert. Der vorläufige Verlust habe sich im zweiten Quartal auf 16 Millionen Euro belaufen, so die Analysten von AC Research.


Im gesamten ersten Halbjahr habe die Gesellschaft den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 73% auf 21,5 Millionen Euro steigern können. Der EBITDA-Verlust habe dennoch mit 31,2 Millionen deutlich über dem Umsatzniveau gelegen. In der entsprechenden Vorjahresperiode habe der EBITDA-Verlust allerdings noch bei 45,7 Millionen Euro gelegen. Nachdem der Liquiditätsverbrauch von 19 Millionen Euro im ersten Quartal 2002 auf 17,1 Millionen Euro im abgelaufenen Quartal habe gesenkt werden können, habe die Gesellschaft zum 30. Juni noch über einen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 117,7 Millionen Euro verfügt.

Für das Gesamtjahr 2002 rechne die Unternehmensleitung weiterhin mit Umsatzerlösen in Höhe von 46 bis 54 Millionen Euro und mit einem EBITDA-Verlust von 60 bis 70 Millionen Euro. Im Verlaufe des Jahres 2003 werde dann der Break-Even auf EBITDA-Basis angestrebt.

Beim derzeitigen Aktienkurs von 0,70 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von 73,5 Millionen Euro. Der Bestand an liquiden Mitteln liege hingegen derzeit bei 1,12 Euro je Aktie. Allerdings werde das Unternehmen in der näheren Zukunft noch hohe Verluste erwirtschaften. Durch die Erweiterung der Produktpalette um individualisierte Kommunikationslösungen für Geschäftskunden habe sich die Gesellschaft eine weitere lukrative Umsatzquelle erschlossen. Allerdings erscheine es fraglich, ob sich QSC langfristig gegen den viel größeren Konkurrenten T-Online werde behaupten können. In Anbetracht dieser starken Konkurrenz erscheine es auch fraglich, ob der derzeitige Bestand an liquiden Mitteln ausreichend sein werde, um die Gesellschaft in die Profitabilität zu führen. Aus diesem Grund würden nach Ansicht der Analysten von AC Research bei einem Investment in die Aktie weiterhin die Risiken die Chancen überwiegen.

Die Analysten von AC Research empfehlen daher weiterhin, die Aktien der QSC AG zu reduzieren.




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